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25.10.2018

Rhodiola-Wirkstoff verbessert Gedächtnisleistung im Alter

Neuer Ansatz für die Behandlung von altersbedingtem Verlust der Merkfähigkeit entdeckt // gemeinsame Pressemitteilung des LIN und des IPB, 25.10.2018

Rhodiola rosea. Foto: pixabay

In einer immer älter werdenden Gesellschaft leiden auch immer mehr Menschen an Gedächtnisstörungen. Der fortschreitende Verlust der Merkfähigkeit schränkt die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Bisher gibt es keine Medikamente, um dem altersbedingten kognitiven Abbau vorzubeugen oder dem dauerhaften Gedächtnisverlust wirksam entgegenzusteuern. Eine von Wissenschaftlern der Leibniz-Institute für Neurobiologie (LIN) und für Pflanzenbiochemie (IPB) geleitete Studie in der Fachzeitschrift Science Advances belegt nun erstmalig in Tierexperimenten eine Gedächtnis-fördernde Wirkung eines pflanzlichen Esters als aktiven Wirkstoff aus der Medizinalpflanze Rhodiola rosea.

Originalpublikation:
Birgit Michels, Hanna Zwaka, Ruth Bartels, Oleh Lushchak, Katrin Franke, Thomas Endres, Markus Fendt, Inseon Song, May Bakr, Tuvshinjargal Budragchaa, Bernhard Westermann, Dushyant Mishra, Claire Eschbach, Stefanie Schreyer, Annika Lingnau, Caroline Vahl, Marike Hilker, Randolf Menzel, Thilo Kähne, Volkmar Leßmann, Alexander Dityatev, Ludger Wessjohann & Bertram Gerber. Memory enhancement by ferulic acid ester across species. Science Advances 4/10, eaat6994.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier:

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Constanze Seidenbecher
Leibniz-Institut für Neurobiologie
Tel: 0391-6263-92411
constanze.seidenbecher@lin-magdeburg.de 

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