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Beendete Verbundprojekte (IPB als Partner)

Tri-Sustain

Deutsch-Subsaharische Partnerschaft für nachhaltige Resourcennutzung

Das interdisziplinäre Projekt Tri-Sustain hat zum Ziel, ökologisch gefährdete und therapeutisch wirksame traditionelle Arzneipflanzen aus subsaharischen Ländern wissenschaftlich zu bewerten und einer ökologisch verträglichen Nutzung zuzuführen. Neuartig dabei ist die enge Verknüpfung der nachhaltigen bioökonomischen Wertschöpfung mit ökologischer und therapeutischer Nachhaltigkeit. Das Projekt schließt ein Programm zur DoktorandInnen-Ausbildung ein, um auch Ausbildung und Vernetzung von WissenschaftlerInnen zukunftsfähig zu gestalten.

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Deutscher Akademischer Austauschdienst
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ansprechpartner: Prof. Peter Imming (Institut für Pharmazie)
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und Universitäten in Tansania, Botswana und Äthiopien
Ansprechpartner am IPB: Dr. Norbert Arnold
Webseite: trisustain.uni-halle.de


CHIC-Projekt

Chicorée als Nutzpflanze für Ballaststoffe und medizinische Terpene

Im Rahmen des CHIC-Projektes sollen Chicorée (Cichorium intybus L.)-Sorten entwickelt werden, die der Herstellung von Ballaststoffen mit verbesserter präbiotischer Wirkung für die Darmgesundheit dienen. Aufgrund seiner biosynthetischen Kapazität, hohen Erträge und niedrigen Anforderungen birgt Chicorée großes Potenzial als molecular farming-Produktionspflanze.

CHIC möchte dieses Potenzial nutzen, um Chicorée für die Gewinnung gesundheitsrelevanter Verbindungen (Terpene) als potenzielle Leitmoleküle für die Arzneimittelentwicklung zu kultivieren. Um dies zu erreichen, müssen neue Chicorée-Sorten entwickelt werden. Die Züchtung auf konventionellem Wegen ist bei Chicorée derzeit jedoch außerordentlich zeitaufwendig. Daher bietet es sich an, die neuartigen zur Verfügung stehenden Pflanzenzüchtungstechnologien anzuwenden. Darüber hinaus untersucht CHIC die Wechselwirkungen zwischen technologischem Potenzial und gesellschaftlicher Akzeptanz der modernen Pflanzenzüchtung. Das Konsortium wird die technologische Leistungsfähigkeit dieser neuen Pflanzenzüchtungstechnologien sowie die damit verbundenen sicherheitsrelevanten, umweltbezogenen, regulatorischen, sozioökonomischen und breiteren gesellschaftlichen Probleme bewerten.

Förderung: Horizon 2020 der Europäischen Union (Vertragsnr. 760891)
Förderzeitraum: 01/2018 - 06/2022
Koordinator: Wageningen University & Research, Niederlande
Ansprechpartner: CHIC-Projektkoordinator Dirk Bosch
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
(Konsortium aus insgesamt 17 Teilnehmern aus 11 europäischen Ländern)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Alain Tissier
Webseite: www.chicproject.eu


NEWCOTIANA

Breeding Tobacco for Health

Das NEWCOTIANA-Projekt ist eine Forschungs- und Innovationsinitiative, die mehrere neue Pflanzenzüchtungstechniken (new plant breeding techniques, NPBTs) kombiniert, um medizinische und kosmetische Produkte in Tabakpflanzen zu produzieren. Mittels neuester molekularer Züchtungsmethoden werden neue Sorten von Tabak und seiner wilden Verwandten Nicotiana benthamiana entwickelt, um hochwertige Verbindungen wie Antikörper, Impfstoffe und Medikamente auf nachhaltige Weise zu produzieren.

Durch die Anwendung von NPBTs wie der CRISPR-Technik auf die Züchtung von Tabak wird der traditionelle Tabakanbau aufgewertet und damit neue, gesundheitsverträgliche Anwendungen geschaffen. NEWCOTIANA ist ein ausgezeichnetes Testfeld für NPBTs und ihre Anwendungen für eine nachhaltige Landwirtschaft in der EU. Das Projekt wird zuverlässige Daten über die Nützlichkeit, Robustheit, Effizienz und Sicherheitsaspekte von vier ausgewählten NPBTs liefern, wenn diese auf die Züchtung sowohl konventioneller als auch unkonventioneller Pflanzenmerkmale angewendet werden. Daher möchte NEWCOTIANA der Industrie, politischen Entscheidungsträgern und Verbrauchern die experimentellen Daten und die sozialen Kommunikationskanäle zur Verfügung stellen, die den Entscheidungsprozess für die Annahme von NPBTs erleichtern.

Förderung: Horizon 2020 der Europäischen Union (Vertragsnr. 760331)
Förderzeitraum: 01/2018 - 06/2022
Koordinator: Joint Institute of Molecular and Cellular Biology of Plants (IBMP-CSIC) Valencia, Spanien
Ansprechpartner: Diego Orzaez
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und andere
(Konsortium aus insgesamt 19 Teilnehmern)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Sylvestre Marillonnet
Webseite: newcotiana.org


de.NBI

Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur

Das Deutschen Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI) ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte nationale Infrastruktur, die Anwendern biowissenschaftlicher Forschung und Biomedizin umfassende und qualitativ hochwertige bioinformatische Services bietet. Die Partner organisieren Fortbildungsveranstaltungen, Kurse und Sommerschulen zu Tools, Standards und Computing-Services, die von de.NBI zur Verfügung gestellt werden, um Forschern dabei zu helfen, ihre Daten effektiver zu analysieren. Das IPB ist de.NBI-Partner und Teil des Center for Integrative Bioinformatics (CIBI). Es pflegt und integriert Software zur Metaboliten-Annotation in die de.NBI-Infrastrukturen und bietet Service rund um standardkonformes Datenmanagement und Nachnutzung von Daten aus Metabolomics-Experimenten.

Förderung: BMBF (Förderkennzeichen 031L0107)
Förderzeitraum: 11/2016 - 12/2021
Koordinator CIBI: Prof. Dr. Oliver Kohlbacher, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Partner CIBI:
Freie Universität Berlin (FUB),
Eberhard-Karls-Universität Tübingen (EKUT)
Universität Konstanz (UKON),
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) Halle,
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (CBG) Dresden
Ansprechpartner am IPB: Dr. Steffen Neumann
Webseite: www.denbi.de


Biohealth

Pflanzliche Biodiversität Indonesiens und menschliche Gesundheit

Das Ziel des Projektes ist es, durch wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen indonesischen und deutschen Forschungseinrichtungen einen gemeinsamen Beitrag zur Identifikation von natürlich vorkommenden Substanzen mit antiinfektiver Wirkung in indonesischen Pflanzen und Pilzen zu leisten, die potentiell für die Entwicklung von neuen pharmazeutischen Wirkstoffen geeignet sind.

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 16GW0123)
Förderzeitraum: 05/2015 -10/2019
Koordinator: Universität Leipzig
Ansprechpartner Uni Leipzig: Frau Prof. Müllner-Riehl
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Indonesisches Institut für Wissenschaften (LIPI) , Indonesien,
Landwirtschaftliche Universität Bogor, Indonesien
Ansprechpartner IPB: Herr Prof. Wessjohann
Webseite: Biohealth-Projektseite


DFG Graduiertenkolleg 1591

Posttranskriptionelle Regulation der Genexpression: Mechanismen und Rolle in der Pathogenese

Im Rahmen des GRK 1591 erhalten im Schnitt etwa 12 Stipendiaten von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität und des IPB eine interdisziplinäre Betreuung bis zur Promotion. Die Themenfelder decken biochemische bis zellbiologische Aspekte von der Krebs- bis zur Pflanzenforschung ab. Es soll untersucht werden, wie die post-transkriptionelle Kontrolle der Genexpression die Differenzierung der Zellen und damit auch Krankheiten in tierischen und pflanzlichen Modellorganismen beeinflusst. Das IPB ist unter Leitung von Dr. Selma Gago Zachert mit dem Projekt "The role of natural antisense long non-coding RNAs in plants" am Graduiertenkolleg beteiligt.

Förderung: DFG (Projektnr. 105533105)
Förderzeitraum: seit 2010
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ansprechpartner: Prof. Stefan Hüttelmaier
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Selma Gago Zachert
Webseite: www.medizin.uni-halle.de/grk1591


Beeinflussung biologischer Prozesse mit Small Molecules –

ein neuartiger Ansatz in der Pflanzenernährungsforschung zur Verbesserung der Stickstoff-Effizienz

 

1. In-Silico-Screening nach neuen Wirkstoffen zur Erhöhung der Stickstoffeffizienz (TP1)

2. ADMT-Eigenschaften (Absorption, Distribution, Metabolismus, Toxizität) von Small Molecules zur Beeinflussung der Stickstoff-Effizienz in Pflanzen. (TP2)

Förderhinweise:
Die Projekte TP1 und TP2 wurden gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, und Mitglieder des Agrochemischen Instituts Piesteritz (AIP). Das AIP ist ein gemeinsam mit dem IPB, SKW Piesteritz und anderen Partnern betriebenes An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Details finden Sie hier. Wir danken dem AIP, den anderen Kooperationspartnern und Frau Hahn von SKW Piesteritz für die Unterstützung und biologische Assays.

Förderung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, EFRE
Förderzeitraum: 05/2016 - 12/2019
Koordinator: Agrochemisches Institut Piesteritz e.V. (AIP)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dr. Ludger Wessjohann


DrugBioTune

Prozess- und Target-gerichtete Erschließung der katalytischen und regulatorischen Plastizität von Wirkstoffbiosynthesewegen

DrugBioTune ist ein Projekt im Rahmen des InfectControl2020 Forschungsverbundes zur Entwicklung von grundlegend neuen Strategien zur frühzeitigen Erkennung, Eindämmung und erfolgreichen Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Spezifische Ziele von DrugBioTune sind die Entwicklung innovativer Verfahren für die Gewinnung Naturstoff-basierter Antibiotika, Antimykotika, und Antiparasitika, die Identifizierung neuer antibakterieller, antifungaler und antiparasitärer Wirkstoffe, die Evaluierung des Potenzials dieser Verbindungen für human- und veterinärmedizinische aber auch agrochemische Anwendungen.

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen  03ZZ0808C)
Förderzeitraum: 01/2016 - 12/2018
Koordinator: Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V. – Hans-Knöll-Institut
Sprecher: Prof. Dr. Axel Brakhage
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
Ansprechpartner am IPB: Prof. Ludger Wessjohann
Webseite: www.infectcontrol.de


SOLUTIONS

Lösungen für gegenwärtige und zukünftige Schadstoffe in der Land- und Wasserwirtschaft

SOLUTIONS ist ein EU-Verbundprojekt, das mit neuen Methoden, Modellen und Instrumenten die Aufstellung von zukünftigen Richtlinien für Wasser und Umweltschutz unterstützen will. Das Ziel ist es, Lösungen für den Schutz der europäischen Gewässer vor gefährlichen Chemikalien zu entwickeln.

Förderung: FP7 Environment der EU (Vertragsnr. 603437)
Förderzeitraum: 10/2013 - 09/2018
Koordinator: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig
Ansprechpartner: Dr. Werner Brack
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
(Konsortium aus insgesamt 39 Organisationen aus 17 Ländern)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Steffen Neumann und Christoph Ruttkies
Webseite: www.solutions-project.eu


BE LOW

Analyse von Wurzel-Merkmalen zum Testen von Umweltfiltern und Nischen-Komplementarität in Grünland-Gesellschaften

Das Projekt "BE LOW" geht der Frage nach, in welcher lokalen Nachbarschaft bzw. Pflanzengemeinschaft eine neu ankommende Art am besten wachsen kann. Dafür sollen vor allem Merkmale mit funktioneller Verbindung zu Boden-Prozessen untersucht werden, wie z.B. Wurzel-Traits und Wurzelexsudate. Wurzeln haben die Fähigkeit unterschiedliche Signalstoffe ins Erdreich abzugeben, um nützliche Mikroorganismen anzuziehen und Schädlinge zu vertreiben. Die Zusammensetzung dieses Wurzelexsudats, das mit massenspektrometrischen Methoden analysiert wird, ist hochkomplex und ändert sich unter verschiedenen Bedingungen. Mithilfe dieser Daten soll u.a. getestet werden, ob die statistische Wahrscheinlichkeit des Miteinander-Vorkommens von Pflanzenarten in einer spezifischen lokalen Nachbarschaft vorhergesagt werden kann. Mit der Verbindung von funktioneller Biodiversitätsforschung, Gesellschaftsökologie und funktioneller Wurzelforschung wird eine wichtige Lücke in der Verknüpfung von oberirdischen und unterirdischen Prozessen geschlossen.

Förderung: DFG (Projektnr. 61580740)
Teilprojekt zu SPP 1374: Biodiversitäts-Exploratorien
Förderzeitraum: 2008 - 2018
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dierk Scheel


PhenoMeNal

Eine umfassende und standardisierte E-infrastruktur für die Analyse von medizinischen Stoffwechsel-Phänotypdaten

In den nächsten zehn Jahren wird die Genombestimmung für eine beträchtliche Anzahl der 500.000.000 EU/EWR-Bürger routinemäßig durchgeführt werden. Verbunden mit der Möglichkeit zu immer preiswerteren Assays zur Metabolombestimmung von Proben, kann der Genotyp dadurch mit dem hochdynamischen Metabolit-Phänotyp von Patienten ergänzt werden. Dies stellt die Basis einer tatsächlich personalisierten und evidenzbasierten Medizin dar. Die Erhebung solcher Daten stellt dramatische Anforderungen an das biomedizinische Datenmanagement und die Rechenkapazitäten in Europa. Nach Schätzungen liegt die voraussichtliche generierte Datenmenge in der Größenordnung von Exabyte. PhenoMeNal wird als Antwort darauf eine integrierte, sichere, dauerhafte, bedarfsgerechte, datenschutzkonforme und nachhaltige E-Infrastruktur schaffen.

Förderung: Horizon 2020 der Europäischen Union (Vertragsnr. 654241)
Förderzeitraum: 09/2015 - 08/2018
Koordinator:
European Molecular Biology Laboratory (EMBL-EBI) Hinxton, UK
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie und weitere
(Konsortium
aus insgesamt 13 Partnern aus 7 Ländern)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Steffen Neumann

Webseite: phenomenal-h2020.eu


RADAR

Research Data Repositorium

Das Ziel des RADAR Projekts ist die Entwicklung und Etablierung einer generischen Infrastruktur für die Archivierung und Publikation von Forschungsdaten. Daten aus unterschiedlichen Fachbereichen sollen langfristig verfügbar und nachnutzbar gemacht werden. Als fachwissenschaftlicher Partner ist das IPB maßgeblich an der Entwicklung eines fachübergreifenden Metadatenschemas beteiligt und überprüft anhand von eigenen NMR-Daten in Testläufen die Funktionalität des Systems während der gesamten Entwicklung.

Förderung: DFG (Projektnr. 237143194)
Förderzeitraum: 09/2013 - 08/2016
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Technische Informationsbibliothek (TIB) Hannover,
Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ) Karlsruhe,
Steinbuch Centre for Computing (SCC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT),
Fakultät für Chemie und Pharmazie der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München
Ansprechpartner am IPB: Dr. Filipe Furtado, Dr. Andrea Porzel und Prof. Ludger Wessjohann
Webseite: www.radar-projekt.org


DFG Sonderforschungsbereich 648

Molekulare Mechanismen der Informationsverarbeitung in Pflanzen

Das Ziel des SFB 648 ist die Aufklärung der molekularen Mechanismen des Informationstransfers zwischen Pflanze und Pathogen und der daraus resultierenden Informationsverarbeitung in der Pflanze. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IPB sind für drei Projekte verantwortlich: PAMP-vermittelte Pathogenabwehr in Solanum tuberosum (Prof. Sabine Rosahl), Funktionelle Analyse von MAP-Kinase-Kaskaden der pflanzlichen Immunantwort (Dr. Justin Lee und Prof. Dierk Scheel) und Funktionelle Charakterisierung der Arabidopsis IQD Proteinfamilie (Dr. Katharina Bürstenbinder und Prof. Steffen Abel).

Förderung: DFG (Projektnr. 5486253)
Förderzeitraum: 2005 - 2016
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ansprechpartnerin: Prof. Ulla Bonas
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben
Webseite: www.sfb648.uni-halle.de


Untersuchung der Calcium-vermittelten Signaltransduktion bei der pflanzlichen Immunantwort

Pflanzen wehren sich gegen mikrobielle Infektionen durch die Erkennung kleiner pathogen-spezifischer Moleküle mittels spezieller Rezeptoren und einer nachfolgenden Signalkaskade innerhalb der Pflanzenzellen. Das Ziel des Projekts ist es, die Calcium-vermittelten zellulären Prozesse von Anfang der Pathogenwahrnehmung bis zu den Transkriptionsvorgängen zu untersuchen. Schwerpunkt dabei ist die Analyse der MAPKs und der Calcium-regulierten Transkription während der Immunantwort. Die Ergebnisse dieser Forschung werden langfristig dazu beitragen, die Krankheitsresistenz von Pflanzen zu verbessern.

Förderung: German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development (I-149-204.1-2012)
Förderzeitraum: 2013 - 2015
Koordinator: Tel Aviv University
Ansprechpartner: Prof. Hillel Fromm
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Freie Universität Berlin
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dierk Scheel und Dr. Justin Lee.


COSMOS

COordination of Standards in MetabOlomicS

Das Ziel dieses von der Europäischen Kommission geförderten Projekts ist es, den freien und offenen Austausch von Daten im Bereich Metabolomics zu ermöglichen. Unter der Überschrift „Developing an efficient e-infrastructure, standards and data-flow for metabolomics and its interface to biomedical and life science e-infrastructures in Europe and world-wide” werden die Aktivitäten von 14 Partnern durch das EMBL European Bioinformatics Institute koordiniert, um gemeinschaftliche Standards in diesem Bereich zu setzen und zu fördern. Ziel ist die Etablierung einer effektiven e-Infrastuktur zur Speicherung und Analyse von Metabolomicsdaten und deren Integration mit weiteren -Omics-Datensätzen aus den Lebenswissenschaften.

Förderung: FP7 Infrastructure der EU (Vertragsnr.: 312941)
Förderzeitraum: 10/2012 - 09/2015
Koordinator: European Molecular Biology Laboratory (EMBL), Heidelberg
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
(Konsortium aus insgesamt 15 Teilnehmern)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Steffen Neumann
Webseite: cosmos-fp7.eu


DFG Schwerpunktprogramm 1212

Plant-Micro: Mikrobielle Umprogrammierung der Pflanzenzellentwicklung

Mikrobielle Pathogene können Pflanzen ihrer Nährstoffe berauben und sie töten, während symbiotische Pilze und Bakterien den Wirtspflanzen Phosphat und Stickstoff liefern und so die Pflanzengesundheit verbessern. Trotz dieser Unterschiede gibt es zahlreiche Parallelen zwischen diesen beiden Typen von Interaktionen, bei denen sowohl mikrobielle Pathogene als auch Symbionten die Entwicklung von Pflanzenzellen umprogrammieren. In diesem Schwerpunktprogramm sollten die molekularen Mechanismen aufgeklärt werden, die in einem System Pathogenbefall hervorrufen oder begrenzen und in einem anderen zur Symbiose führen. Das IPB war mit folgenden 4 Projekten beteiligt: Detektion von Jasmonaten (Prof. Bettina Hause), MAMP-vermittelte Calcium-abhängige Signaltransduktion in Arabidopsis thaliana (Dr. Justin Lee), Nichtwirtsresistenz von Arabidopsis thaliana gegen Phytophtora infestans (Prof. Sabine Rosahl und Prof. Dierk Scheel) und Analyse der Regulation der Exocyst-abhängigen Exozytose durch PUB22 Ubiquitinligase während der pflanzlichen Immunantwort (Dr. Marco Trujillo).

Förderung: DFG (Projektnr. 14250334)
Förderzeitraum: 2007 - 2014
Koordinator: Ludwig-Maximilians-Universität München
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dierk Scheel


ProNet-T3

Protein-Kompetenznetzwerk Halle - Tools, Targets, Therapeutics

Der im Rahmen des BMBF-Förderprogrammes „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" seit 2009 geförderte Forschungsverbund hatte zum Ziel, die bereits am Standort Halle vorhandenen Kompetenzen in der Proteinforschung zu stärken. Das Teilprojekt „Molekulare Mechanismen pflanzlicher Pathogenabwehr durch Mustererkennung“ wurde am IPB durchgeführt. Dabei geht es um die pflanzliche Abwehr von Schädlingen durch Erkennung sogenannter Pathogen-assoziierter molekularer Muster (PAMPs). Mögliche Pathogene werden von Rezeptoren in der Pflanze erkannt und lösen dadurch über komplexe Signalnetzwerke eine Abwehrreaktion aus. Als entscheidende Signaltransduktionselemente fungieren sogenannte Mitogen-aktivierte Proteinkinasen (MAPKs). Die Ziele dieses Teilvorhabens waren die funktionelle Analyse von relevanten MAPK-Substraten und die Aufklärung der Bedeutung der Phosphorylierung von MAPK-Substraten für deren Stabilität, Struktur und Aktivität. Weiters wurden die Mechanismen untersucht, mit denen bakterielle Effektorproteine die Funktion von MAPK-Elementen verändern und dadurch eine erfolgreiche Kolonisierung der Pflanzen ermöglichen.

Förderung: BMBF (Förderkennzeichen 03IS2211B)
Förderzeitraum: 11/2009 - 10/2014
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Sprecher Prof. Dr. Frank Bordusa, Prof. Dr. Gunter Reuter)
Partner:
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung Halle,
Center for Integrated Protein Science (CIPSM) München,
Technischen Universität München,
Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) Martinsried,
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Bonn,
Probiodrug AG
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dierk Scheel
Webseite: www.unternehmen-region.de/de/3919.php


BIONEXGEN

Developing the Next Generation of Biocatalysts for Industrial Chemical Synthesis

Das BIONEXGEN-Verbundprojekt verfolgte das Ziel, wichtige Enzymklassen und -technologien für den Einsatz in ökologisch effizienten Herstellungsprozessen in der chemischen Industrie zu entwickeln. Biokatalyse - d.h. Die Verwendung von natürlichen Katalysatoren, Enzymen, für chemische Umwandlungen von organischen Chemikalien - ist in den letzten Jahren viel üblicher geworden und ist heutzutage eine wichtige Strategie in der synthetischen Chemie. BIONEXGEN konzentrierte sich auf die Entwicklung der nächsten Generation von Biokatalysatoren, die auf die Bedürfnisse der chemischen Industrie zugeschnitten sind. Das IPB war an zwei Arbeitspaketen des Projekts beteiligt.

Förderung: FP7-KBBE der Europäischen Union (Project ID: 266025)
Förderzeitraum: 02/2011 - 01/2014
Koordinator: University of Manchester
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
(Konsortium aus insgesamt 17 Partnern)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Ludger Wessjohann


DFG Graduiertenkolleg 1026

Konformationsumwandlungen bei makromolekularen Interaktionen

Das Ziel des GRK 1026 ist es, die Beziehung zwischen Proteinfaltung und Proteinfunktion besser zu verstehen. Proteinfaltung, sowohl in vitro als auch unter Mithilfe von Enzymen, ist ein Fokus der Biowissenschaften in Halle. Dreizehn Gruppen von verschiedenen Abteilungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) arbeiten im GRK zusammen. Sie wollen die Auswirkungen der Proteinfaltung auf Protein-Protein, Protein-Lipid und Protein-Nukleinsäure-Interaktionen sowohl auf biophysikalischer, biochemischer und zellbiologischer Ebene untersuchen. Zwei Gruppen des IPB (Dr. Nico Dissmeyer und Prof. Steffen Abel) sind als assoziierte Mitglieder am DFG-Graduiertenkolleg GRK 1026 der MLU beteiligt.

Förderung: DFG (Projektnr. 373608)
Förderzeitraum: 2005 - 2013
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Sprecher Prof. Milton Stubbs)
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Steffen Abel und Dr. Nico Dissmeyer
Webseite: www.biochemtech.uni-halle.de/grk1026


ERA-PG PathoNet

Signaling to plant immunity responses

Die pflanzliche Abwehr von Schädlingen wird über Signaltransduktions-Mechanismen reguliert. Ein wesentlicher Vorgang dabei ist die Phosphorylierung und De-phosphorylierung von Proteinen. Diese Vorgänge beeinflussen  die Genexpression, sowie auch die Pflanzenhormone und andere Metaboliten. Die Ziele des Projekts waren, das Verständnis der Signalerkennung und der nachgelagerten Vorgänge zu erweitern. Dazu gehören die Regulation der Proteinphosphorylierung, die Identifikation der Targetgene, komplexe Proteininteraktionen und die Reaktion der Zellen auf Stoffwechselveränderungen.

Förderung: DFG (Projektnr. 104959977), ERA-NET
Förderzeitraum: 2009 - 2013
Koordinator: Universität Wien
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) Halle,
Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP) Potsdam-Golm,
Sainsbury Laboratory, UK
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dierk Scheel


TERPMED

Plant Terpenoids for Human Health: a chemical and genomic approach to identify and produce bioactive compounds

Pflanzliche Sekundärmetabolite, z. B. Terpenoide, sind wertvolle Ausgangsstoffe für Arzneimittel. 25.000 Terpenoide wurden bisher identifiziert, aber nur wenige dieser Stoffe wurden auf ihre medizinische Wirksamkeit getestet. Im Fokus des Projekts standen Sesquiterpenlactone und phenolische Diterpene, da diese Stoffe vielversprechende Wirkungen in der Bekämpfung von Krebs und neurologischen Störungen gezeigt haben. Die Gruppe um Prof. Alain Tissier forschte dabei über die Biosynthese  von Carnosolsäure, einem Diterpenoid, das in Rosmarin und griechischem Salbei vorkommt.

Förderung: FP7-KBBE der Europäischen Union (Project ID: 227448)
Förderzeitraum: 06/2009 - 05/2013
Koordinator: Universitat de Barcelona
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
(Konsortium aus 8 Organisationen aus 7 Ländern)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Alain Tissier
Webseite: www.terpmed.eu


Diese Seite wurde zuletzt am 25.08.2023 geändert.

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