zur Suche springenzur Navigation springenzum Inhalt springen

Verbundprojekte als Partner

NEWCOTIANA

Breeding Tobacco for Health

Das NEWCOTIANA-Projekt ist eine Forschungs- und Innovationsinitiative, die mehrere neue Pflanzenzüchtungstechniken (new plant breeding techniques, NPBTs) kombiniert, um medizinische und kosmetische Produkte in Tabakpflanzen zu produzieren. Mittels neuester molekularer Züchtungsmethoden werden neue Sorten von Tabak und seiner wilden Verwandten Nicotiana benthamiana entwickelt, um hochwertige Verbindungen wie Antikörper, Impfstoffe und Medikamente auf nachhaltige Weise zu produzieren.

Durch die Anwendung von NPBTs wie der CRISPR-Technik auf die Züchtung von Tabak wird der traditionelle Tabakanbau aufgewertet und damit neue, gesundheitsverträgliche Anwendungen geschaffen. NEWCOTIANA ist ein ausgezeichnetes Testfeld für NPBTs und ihre Anwendungen für eine nachhaltige Landwirtschaft in der EU. Das Projekt wird zuverlässige Daten über die Nützlichkeit, Robustheit, Effizienz und Sicherheitsaspekte von vier ausgewählten NPBTs liefern, wenn diese auf die Züchtung sowohl konventioneller als auch unkonventioneller Pflanzenmerkmale angewendet werden. Daher möchte NEWCOTIANA der Industrie, politischen Entscheidungsträgern und Verbrauchern die experimentellen Daten und die sozialen Kommunikationskanäle zur Verfügung stellen, die den Entscheidungsprozess für die Annahme von NPBTs erleichtern.

Förderung: Horizon 2020 der Europäischen Union (Vertragsnr. 760331)
Förderzeitraum: 01/2018 - 06/2022
Koordinator: Joint Institute of Molecular and Cellular Biology of Plants (IBMP-CSIC) Valencia, Spanien
Ansprechpartner: Diego Orzaez
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und andere
(Konsortium aus insgesamt 19 Teilnehmern)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Sylvestre Marillonnet
Webseite: newcotiana.org


CHIC-Projekt

Chicorée als Nutzpflanze für Ballaststoffe und medizinische Terpene

Im Rahmen des CHIC-Projektes sollen Chicorée (Cichorium intybus L.)-Sorten entwickelt werden, die der Herstellung von Ballaststoffen mit verbesserter präbiotischer Wirkung für die Darmgesundheit dienen. Aufgrund seiner biosynthetischen Kapazität, hohen Erträge und niedrigen Anforderungen birgt Chicorée großes Potenzial als molecular farming-Produktionspflanze.

CHIC möchte dieses Potenzial nutzen, um Chicorée für die Gewinnung gesundheitsrelevanter Verbindungen (Terpene) als potenzielle Leitmoleküle für die Arzneimittelentwicklung zu kultivieren. Um dies zu erreichen, müssen neue Chicorée-Sorten entwickelt werden. Die Züchtung auf konventionellem Wegen ist bei Chicorée derzeit jedoch außerordentlich zeitaufwendig. Daher bietet es sich an, die neuartigen zur Verfügung stehenden Pflanzenzüchtungstechnologien anzuwenden. Darüber hinaus untersucht CHIC die Wechselwirkungen zwischen technologischem Potenzial und gesellschaftlicher Akzeptanz der modernen Pflanzenzüchtung. Das Konsortium wird die technologische Leistungsfähigkeit dieser neuen Pflanzenzüchtungstechnologien sowie die damit verbundenen sicherheitsrelevanten, umweltbezogenen, regulatorischen, sozioökonomischen und breiteren gesellschaftlichen Probleme bewerten.

Förderung: Horizon 2020 der Europäischen Union (Vertragsnr. 760891)
Förderzeitraum: 01/2018 - 06/2022
Koordinator: Wageningen University & Research, Niederlande
Ansprechpartner: CHIC-Projektkoordinator Dirk Bosch
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und weitere
(Konsortium aus insgesamt 17 Teilnehmern aus 11 europäischen Ländern)
Ansprechpartner am IPB: Prof. Alain Tissier
Webseite: www.chicproject.eu


Tri-Sustain

Deutsch-Subsaharische Partnerschaft für nachhaltige Resourcennutzung

Das interdisziplinäre Projekt Tri-Sustain hat zum Ziel, ökologisch gefährdete und therapeutisch wirksame traditionelle Arzneipflanzen aus subsaharischen Ländern wissenschaftlich zu bewerten und einer ökologisch verträglichen Nutzung zuzuführen. Neuartig dabei ist die enge Verknüpfung der nachhaltigen bioökonomischen Wertschöpfung mit ökologischer und therapeutischer Nachhaltigkeit. Das Projekt schließt ein Programm zur DoktorandInnen-Ausbildung ein, um auch Ausbildung und Vernetzung von WissenschaftlerInnen zukunftsfähig zu gestalten.

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Deutscher Akademischer Austauschdienst
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ansprechpartner: Prof. Peter Imming (Institut für Pharmazie)
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) und Universitäten in Tansania, Botswana und Äthiopien
Ansprechpartner am IPB: Dr. Norbert Arnold
Webseite: trisustain.uni-halle.de


de.NBI

Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur

Das Deutschen Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI) ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte nationale Infrastruktur, die Anwendern biowissenschaftlicher Forschung und Biomedizin umfassende und qualitativ hochwertige bioinformatische Services bietet. Die Partner organisieren Fortbildungsveranstaltungen, Kurse und Sommerschulen zu Tools, Standards und Computing-Services, die von de.NBI zur Verfügung gestellt werden, um Forschern dabei zu helfen, ihre Daten effektiver zu analysieren. Das IPB ist de.NBI-Partner und Teil des Center for Integrative Bioinformatics (CIBI). Es pflegt und integriert Software zur Metaboliten-Annotation in die de.NBI-Infrastrukturen und bietet Service rund um standardkonformes Datenmanagement und Nachnutzung von Daten aus Metabolomics-Experimenten.

Förderung: BMBF (Förderkennzeichen 031L0107)
Förderzeitraum: 11/2016 - 10/2019
Koordinator CIBI: Prof. Dr. Oliver Kohlbacher, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Partner CIBI:
Freie Universität Berlin (FUB),
Eberhard-Karls-Universität Tübingen (EKUT)
Universität Konstanz (UKON),
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) Halle,
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (CBG) Dresden
Ansprechpartner am IPB: Dr. Steffen Neumann
Webseite: www.denbi.de


DFG Graduiertenkolleg 1591

Posttranskriptionelle Regulation der Genexpression: Mechanismen und Rolle in der Pathogenese

Im Rahmen des GRK 1591 erhalten im Schnitt etwa 12 Stipendiaten von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität und des IPB eine interdisziplinäre Betreuung bis zur Promotion. Die Themenfelder decken biochemische bis zellbiologische Aspekte von der Krebs- bis zur Pflanzenforschung ab. Es soll untersucht werden, wie die post-transkriptionelle Kontrolle der Genexpression die Differenzierung der Zellen und damit auch Krankheiten in tierischen und pflanzlichen Modellorganismen beeinflusst. Das IPB ist unter Leitung von Dr. Selma Gago Zachert mit dem Projekt "The role of natural antisense long non-coding RNAs in plants" am Graduiertenkolleg beteiligt.

Förderung: DFG (Projektnr. 105533105)
Förderzeitraum: seit 2010
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ansprechpartner: Prof. Stefan Hüttelmaier
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
Ansprechpartner am IPB: Dr. Selma Gago Zachert
Webseite: www.medizin.uni-halle.de/grk1591


Biohealth

Pflanzliche Biodiversität Indonesiens und menschliche Gesundheit

Das Ziel des Projektes ist es, durch wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen indonesischen und deutschen Forschungseinrichtungen einen gemeinsamen Beitrag zur Identifikation von natürlich vorkommenden Substanzen mit antiinfektiver Wirkung in indonesischen Pflanzen und Pilzen zu leisten, die potentiell für die Entwicklung von neuen pharmazeutischen Wirkstoffen geeignet sind.

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 16GW0123)
Förderzeitraum: 05/2015 -10/2019
Koordinator: Universität Leipzig
Ansprechpartner Uni Leipzig: Frau Prof. Müllner-Riehl
Partner: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Indonesisches Institut für Wissenschaften (LIPI) , Indonesien,
Landwirtschaftliche Universität Bogor, Indonesien
Ansprechpartner IPB: Herr Prof. Wessjohann
Webseite: Biohealth-Projektseite


Diese Seite wurde zuletzt am 15.07.2019 geändert.

IPB Mainnav Search