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Netzwerke

Das IPB ist aktuell an folgenden nationalen und internationalen wissenschaftlichen Netzwerken beteiligt:

WissenschaftsCampus Halle

Pflanzenbasierte Bioökonomie

Der WissenschaftsCampus Halle verbindet seit 2012 die vier Leibniz-Institute der Region (IPB, IAMO, IPK und IWH) mit den thematisch korrespondierenden Fachbereichen und An-Instituten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Thema ist die pflanzenbasierte Bioökonomie, also die nachhaltige industrielle Produktion, Verarbeitung und Nutzung von pflanzlichen Ressourcen mit Schwerpunkt auf Nahrungsmittel und hochwertigen Pflanzenstoffen, und die damit verbundenen sozioökonomischen Aspekte. Durch gezielte Kooperation auf dem Gebiet der pflanzenbasierten Bioökonomie werden die wissenschaftliche Exzellenz in Forschung und Lehre sowie der Erkenntnistransfer zu Anwendungen in der Region gefördert.

Förderung: Leibniz Gemeinschaft, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
Laufzeit: 2012 bis 2018 (Leibniz Gemeinschaft), bis 2022 (EFRE)
Koordinator: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
Sprecher: Prof. Dr. Klaus Pillen
Mitglieder: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB),
Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO),
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK),
Naturwissenschaftliche Fakultäten I,II,III sowie
Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der MLU
und weitere assoziierte Mitglieder
Ansprechpartner am IPB: Prof. Ludger Wessjohann
Webseite: http://www.sciencecampus-halle.de


iDiv

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig

Das iDiv ist eine Drehscheibe der internationalen Biodiversitätsforschung und wurde im Jahr 2012 von den Universitäten in Leipzig, Jena und Halle als DFG-Forschungszentrum initiiert. Das Forschungsziel ist die Förderung theoriebasierter Synthese und datenorientierter Theoriebildung in den Biodiversitätswissenschaften.

Förderung: DFG (DFG-Forschungszentrum 118)
Laufzeit: 2012 - 2020
Ansprechpartner am IPB: Prof. Dierk Scheel, Prof. Ludger Wessjohann, Dr. Steffen Neumann
Webseite: https://www.idiv.de/


Leibniz-Forschungsverbund Wirkstoffe und Biotechnologie

Medizinischer Fortschritt, die Sicherung landwirtschaftlicher Produktion und eine gesunde Ernährung und Körperpflege sind ohne die Entwicklung von Wirkstoffen nicht vorstellbar. Der Verbund "Wirkstoffe und Biotechnologie" wurde 2012 auf Initiative des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie ins Leben gerufen und bündelt mit 17 beteiligten Leibniz-Instituten die innerhalb der Gemeinschaft breit angelegte Forschung zu Molekülen mit biologischer Wirkung.

Förderung: Leibniz-Gemeinschaft
Laufzeit: seit 2012
Sprecher: Prof. Ludger Wessjohann (Koordinatorin Dr. Anna Rusznyák)
Webseite: www.leibniz-wirkstoffe.de


Leibniz-Forschungsverbund Biodiversität

Die dramatische Veränderung der biologischen Vielfalt ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Biodiversität ist Grundlage für die Gesundheit, trägt zur Ernährungssicherung bei und dämpft die Auswirkungen der Klimaveränderung. Es gilt, die Ziele der Biodiversitätsabkommen mit den oft konkurrierenden Zielen der Klima-, Energie-, Landwirtschafts- und Wirtschaftspolitik in Einklang zu bringen. Der Leibniz-Forschungsverbund Biodiversität bündelt die Kompetenzen von 22 Leibniz-Einrichtungen aus verschiedenen Disziplinen für den Bereich Biodiversitätsforschung.

Förderung: Leibniz-Gemeinschaft
Laufzeit: seit 2008
Ansprechpartner am IPB: Prof. Ludger Wessjohann, Dr. Norbert Arnold
Webseite: www.leibniz-verbund-biodiversitaet.de


Leibniz-Forschungsverbund Lebensmittel und Ernährung

Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" stellt sich den Herausforderungen einer komplexen Welt, in der die Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung stark von knappen Ressourcen, klimatischen Bedingungen und dem Umgang mit der Natur abhängen. Entlang der Wertschöpfungskette verknüpft der Verbund 14 Leibniz-Institute und schafft auf diese Weise ein disziplin-übergreifendes Wissenschaftsnetzwerk. Durch einen intensiven Austausch können Forscher so gemeinsam die globalen Ziele der Ernährungssicherung und Gesundheit von Mensch und Umwelt verfolgen.

Förderung: Leibniz-Gemeinschaft
Laufzeit: seit 2012
Ansprechpartner am IPB: Prof. Steffen Abel
Webseite: www.leibniz-lebensmittel-und-ernaehrung.de


LiON

Leibniz Omics-Netzwerk

Das Omics-Netzwerk LiON soll die vorhandene Expertise und Instrumentation der Leibniz-Institute in den Omics-Technologien bündeln, sie synergistisch weiterentwickeln und die analytischen und informationstechnischen Kapazitäten und Datenspeicher massiv ausbauen. LiON ist inhaltlich auf die Analyse nichtklinischer mikrobieller Modellorganismen und Gemeinschaften sowie natürlicher und selektierter Populationen wichtiger Tier- und Pflanzenarten fokussiert, da diese Bereiche hochrelevant für die Bioökonomie sind und die Institute der Leibniz-Gemeinschaft auf diesen Forschungsgebieten eine spezifische Expertise vorhalten.


EU-OPENSCREEN

EU-OPENSCREEN ist eine großangelegte Forschungsinfrastruktur mit einem offenen, vorwettbewerblichen Charakter, die sämtliche Programme und Daten öffentlich zugänglich macht. Das Ziel ist die Entdeckung von neuen Wirkstoffen in allen Bereichen der Lebenswissenschaften durch Zugang zu den neuesten Technologien, Ressourcen und Expertisen. Diese Initiative unterstützt die lebenswissenschaftliche Forschung in Europa und die Umsetzung der Ergebnisse in medizinische, landwirtschaftliche, bioindustrielle und gesellschaftliche Anwendungen.


COST Action PROTEOSTASIS

European network to integrate research on intracellular proteolysis pathways in health and disease (BM1307)

Die COST-Aktion PROTEOSTASIS verbindet Wissenschaftler auf dem Gebiet der Proteinhomöostase aus nahezu allen Ländern Europas. Ziel ist es, die Anwendung und Entwicklung von Methoden und Produkten mit klinischer und (bio)ökonomischer Bedeutung voranzutreiben.

Laufzeit: 04/2014 - 04/2018
Ansprechpartner am IPB: Dr. Luz Irina A. Calderón Villalobos, Dr. Nico Dissmeyer, Dr. Marco Trujillo
Webseite: http://cost-proteostasis.eu/


COST Action STREAM

STRigolactones Enhance Agricultural Methodologies (FA 1206)

Die COST-Aktion STREAM verbindet europäische Forschungsaktivitäten zu der Pflanzenhormongruppe der Strigolaktone. Diese Hormone beeinflussen die Pflanzenmorphologie und die Bodenqualität und sind daher von großem Interesse für eine nachhaltige Landwirtschaft. Ansprechpartner: Dr. Michael H. Walter.

Laufzeit: 04/2013 - 04/2017
Ansprechpartner am IPB: Dr. Michael H. Walter
Webseite: http://www.stream.unito.it/


COST Action PlantEngine

Plant Metabolic Engineering for High Value Products (FA 1006)

Pflanzen produzieren eine große Anzahl von Natur- und Wirkstoffen, aber leider oft in nur sehr kleinen Mengen. Das Ziel der COST-Aktion PlantEngine ist es, die Herstellung von wertvollen Stoffen durch gezielte Modifizierung der Pflanzen zu optimieren. Ansprechpartner: Prof. Ludger Wessjohann, Dr. Sylvestre Marillonnet.

Laufzeit: 04/2011 - 04/2015
Ansprechpartner am IPB: Prof. Ludger Wessjohann, Dr. Sylvestre Marillonnet
Webseite: www.plantengine.eu


COST Action Bioflavour

New biocatalysts and novel molecular mechanisms (FA 0907)

Die COST-Aktion Bioflavour verbindet die europäische Forschung zur natürlichen Produktion von Duft- und Aromastoffen in Hefe. Das Ziel ist es, eine umweltfreundliche, effiziente und natürliche Produktion von Duft- und Aromastoffen als Alternative zur Pflanzenextraktion oder zur synthetischen Produktion zu entwickeln. Ansprechpartner: Prof. Ludger Wessjohann.

Laufzeit: 06/2010 - 06/2014
Ansprechpartner am IPB: Prof. Ludger Wessjohann
Webseite: http://bioflavour.insa-toulouse.fr/


ChemBioNet

ChemBioNet  ist ein Netzwerk für Ressourcen im Bereich der chemischen Biologie. Die interdisziplinäre, offene Plattform für die systematische Anwendung von kleinen Molekülen dient dazu, biologische Systeme besser erforschen zu können.

IZN

Interdisziplinäres Zentrum für Nutzpflanzenforschung

Das IZN bündelt die in der Region entwickelten beachtlichen Ressourcen von Agrar- und molekularen Biowissenschaften und vereint Gruppen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben, des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) und des Julius-Kühn-Instituts Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), Quedlinburg. Gefördert werden Forschungsprojekte an Nutzpflanzen, die sich auf Grundlagen- und Anwendungsebene mit den landwirtschaftlich relevanten Themen "Resistenz gegen biotischen Stress" und "Toleranz gegen abiotischen Stress" beschäftigen.

MassBank

Das IPB ist Mitglied des MassBank Konsortiums, der ersten offenen Datenbank für Referenzspektren. Diese Datenbank ist eine wertvolle Ressource für die Metabolomforschung und liefert Daten für die Entwicklung neuer computergestützter massenspektrometrischer Methoden und Modelle. Ansprechpartner: Dr. Steffen Neumann.

CompMS

Computational Mass Spectrometry Initiative

Das Ziel der CompMS Initiative ist die Koordination von Software-Entwicklungen für die Analyse von Massenspektrometrie-Daten. Dabei sollen die Lücken zwischen Proteomik, Metabolomik und anderen Bereichen, in denen die Massenspektrometrie eine zentrale Stellung hat, überbrückt werden.

Cluster BIOKATALYSE2021

Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen Neue Entwicklungen für die Industrielle Weiße Biotechnologie

Der vom BMBF geförderte Cluster BIOKATALYSE2021 verfolgt auf der Grundlage einer gemeinsamen Forschungskooperation zwischen Industrie und Wissenschaft das Ziel, das enorme Potenzial von Biokatalysatoren aus Mikroorganismen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten in der Industrie systematisch zu erforschen. So soll die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (vom Enzymscreening über die Produktion und das Downstream-Processing bis zum Endprodukt) ermöglicht werden.

EPSO

European Plant Science Organization

EPSO, die European Plant Science Organization, ist eine unabhängige wissenschaftliche Organisation, die mehr als 226 Forschungsinstitute und Universitäten aus 30 Ländern verknüpft. EPSO macht es sich zum Auftrag, den Einfluss und die Sichtbarkeit der Pflanzenforschung in Europa zu stärken.

DECHEMA

Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Die DECHEMA ist das kompetente Netzwerk für chemische Technik und Biotechnologie in Deutschland und vertritt diese Themen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die DECHEMA fördert den technisch-wissenschaftlichen Austausch von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen, Organisationen und Generationen und bündelt das Know-how von mehr als 5.800 Einzel- und Fördermitgliedern.

weinberg campus e.V.

Der weinberg campus e.V. verfolgt den Ansatz, die weitere Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort am Weinberg zu fördern, sowie den Standort durch geeignete Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen national und international bekannter zu machen. Gestärkt werden sollen außerdem die  Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region, der Wissens- und Technologietransfer sowie die Umsetzung von innovativen Gründungsvorhaben.

Diese Seite wurde zuletzt am 11.12.2018 geändert.

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