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Spezielle Fragen am IPB – Forschung in vier Abteilungen

Molekulare Signalverarbeitung (MSV)

Die Abteilung Molekulare Signalverarbeitung befasst sich mit Reaktionen von Pflanzen auf abiotische und biotische Stressfaktoren, wie Nährstoffmangel und Krankheitserreger sowie die Rolle von pflanzlichen Hormonen bei diesen Abwehr- und Schutzmechanismen. Dabei steht besonders die Wurzel im Fokus der Untersuchungen, die in Reaktion auf Phosphatmangel ihre Verzweigungsstruktur ändert und Stoffe absondert, die organische Bodensubstanzen abbauen und damit neue Phosphatquellen erschließen.

Darüber hinaus erforscht man hier die Synthese und Regulation von Senfölglycosiden, eine Stoffgruppe, die besonders Kreuzblütengewächsen, wie Senf oder Meerrettich ihren scharfen Geschmack verleiht und diese vor Insektenfraß und mikrobiellen Krankheitserregern schützt.

Ausgewählte Forschungsprojekte Abteilung MSV:

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Natur- und Wirkstoffchemie (NWC)

Wissenschaftler der Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie suchen nach neuen Inhaltsstoffen in Pflanzen und Pilzen, die als Leitstrukturen für die Entwicklung neuer Medikamente, Kosmetika oder Agrochemikalien dienen könnten. Dabei geht es nicht nur um die effiziente Isolation der Wirkstoffkomponenten aus der Pflanze sondern auch, nach Möglichkeiten und Wegen zu suchen, die gefundenen Substanzen im Reagenzglas herzustellen und in ihrer Wirksamkeit zu optimieren. Unterstützt wird diese Suche nach dem optimalen Wirkstoff durch unsere theoretischen Chemiker der Forschungsgruppe Computerchemie. Mit Berechnungen an hochleistungsfähigen Computern versuchen sie das Bindungsverhalten bestimmter Moleküle zu simulieren und somit Informationen über die chemische Aktivität und die pharmazeutische Wirksamkeit der untersuchten Substanzen zu gewinnen.

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Stress-und Entwicklungsbiologie (SEB)

Wie reagieren Pflanzen auf bestimmte stressauslösende Umweltfaktoren? Das ist die zentrale Frage der Abteilung Stress- und Entwicklungsbiologie. Um Krankheitserreger erfolgreich zu bekämpfen, müssen Pflanzen zunächst zwischen "Fremd" und "Selbst" unterscheiden. Über komplizierte Reaktionsketten wird das Signal "Achtung Feind!" von außen ins Innere der Zellen transportiert. Hier im Zellkern erfolgt dann die Aktivierung von bestimmten Abwehrgenen. Wie dieser Informationstransfer vonstatten geht und welche Gene an der Immunantwort beteiligt sind, ist für die Forscher dieser Abteilung besonders interessant.

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Stoffwechsel- und Zellbiologie (SZB)

Pflanzen produzieren eine Vielzahl von Stoffen, die auf den ersten Blick für ihr Überleben nicht dringend notwendig zu sein scheinen. Diese Sekundärmetaboliten sind zum Beispiel Farb-, Geruchs- oder Geschmacksstoffe, Antibiotika und viele biologisch aktive Substanzen mit ausgesprochener Gift- und Heilwirkung. Wissenschaftler der Abteilung Stoffwechsel- und Zellbiologie interessiert besonders, wie diese Substanzen produziert werden und welche biologische Funktion sie für die Pflanze erfüllen.

Ein weiteres zentrales Thema dieser Abteilung ist die Biochemie und Molekularbiologie der sogenannten Mykorrhiza - eine symbiontische Lebensgemeinschaft zwischen Pflanze und Pilz, die Vorteile für beide Organismen bringt.

Ein besonderer Fokus im Forschungsprofil der Abteilung liegt auf den sogenannten Glandulären Trichomen – feinen Drüsenhaaren auf der Blattoberfläche, die bestimmte Sekundärprodukte in hohen Konzentrationen produzieren und speichern.

Forschungsprojekte SZB:

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Diese Seite wurde zuletzt am 02.03.2017 geändert.

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