Ziele dieser Präsentation
Lebensgemeinschaften spielen nicht nur für das zwischenmenschliche Miteinander eine wichtige Rolle, sondern ganz allgemein für alle Lebewesen. Einige Tiere leben eng mit anderen Tieren zusammen (Ameisen und Blattläuse beispielsweise), Pflanzen verbünden sich unter anderem mit Tieren (zum Beispiel mit Bienen) oder mit Pilzen (Mykorrhiza). Ähnlich wie beim Menschen nehmen Partnerschaften in der Natur allerdings unterschiedlichste Formen an. Zwischen den beiden Polen einer gleichmäßigen Verteilung des Nutzen des Zusammenlebens (Symbiose) beziehungsweise einer einseitigen Verteilung (Parasitismus) liegt eine große Bandbreite von Übergängen.
Wie wichtig solche Lebensgemeinschaften sind, veranschaulichen wir in dieser Präsentation am Beispiel der Mykorrhiza-Symbiosen. Sie sind auf allen Kontinenten unserer Erde verbreitet und prägen weite Bereiche unserer Umwelt. Genauere Kenntnisse über das Zusammenspiel der beiden Partner erlauben unter Umständen in Zukunft einen umweltfreundlicheren Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.

Diese Präsentation bietet nur einen kleinen Einblick in das facettenreiche Thema und in die entsprechend vielfältigen Forschungsarbeiten. Sie richtet sich an alle, die sich im Beruf oder als interessierte Laien für unsere Umwelt interessieren. Insbesondere für den Schulunterricht haben wir Versuchsanleitungen für kleine, eigenständige Experimente aufgenommen. Im letzten Abschnitt der Präsentation bieten wir einen Einblick in unser eigenes wissenschaftliches Gebiet, die Erforschung der molekularen Grundlagen der Arbuskulären Mykorrhiza.

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