Mykorrhiza bei den Orchideen

ZurückWeiterLiteratur

Die Orchideen bilden mit circa 20 000 Arten eine der größten bekannten Pflanzenfamilien. Sie eroberten eine große Anzahl verschiedener Lebensbereiche unserer Erde. Entsprechend vielgestaltig ist ihre Lebensweise, wobei durchgehend ein Trend zum Parasitismus festzustellen ist: Orchideensämlinge sind allemal auf die Ernährung durch Pilze angewiesen, in einigen Fällen fehlt selbst den erwachsenen Pflanzen Chlorophyll. Dann leben auch sie komplett von der Ausbeutung ihrer pilzlichen Partner.

In diesem Kapitel beschreiben wir die beteiligten Pilz- und Pflanzengruppen (). Wir stellen die wesentlichen mikroskopischen Strukturen vor () und wir schildern die Verteilungskämpfe zwischen Pflanzen und Pilzen (). Des weiteren berichten wir über die Bedeutung der Symbiose an den natürlichen Standorten () und über mögliche Anwendungen durch den Menschen ().

Die Abbildung zeigt eine Zeichnung des Knabenkrauts (Orchis militaris) aus dem Buch Koehler´s Medizinalpflanzen, Herausgeber: G. Pabst, von 1898.