Das Zusammenleben von Pilz und Pflanze

ZurückWeiterLiteratur

Formen des Zusammenlebens: Für das Zusammenleben von Pilz und Pflanzenwurzel gibt es zwei prinzipiell unterschiedliche Möglichkeiten: Bei der Endomykorrhiza dringt der Pilz in die Zellen der Pflanze ein, bei der Ektomykorrhiza verbleibt er in den Bereichen zwischen den Zellen. Oft umspinnt er dann die Wurzel mit einem äußeren Pilzmantel. Mischformen bezeichnet man als Ektendomykorrhizen.
Endomykorrhiza: In der schematischen Abbildung (links) wachsen Pilzhyphen (rot) in einzelne Wurzelzellen hinein und bilden dort Schlaufen oder Arbuskeln. In der mikroskopischen Aufnahme (rechts) wurden die Strukturen eines Mykorrhizapilzes innerhalb der Wurzel einer Weizenpflanze durch eine spezielle Färbemethode dunkelblau angefärbt.
Ektomykorrhiza: In der schematischen Abbildung (links) bilden Pilzhyphen (rot) einen dichten Pilzmantel auf der Oberfläche einer Pflanzenwurzel. Von dort ausgehend wachsen einzelne Hyphen in die Wurzel hinein, verbleiben aber zwischen den Pflanzenzellen und dringen nicht in diese ein. In dem mikroskopischen Querschnitt durch eine mykorrhizierte Wurzel der Pappel (rechts) leuchten die Strukturen des Pilzes hell auf und lassen sich so leicht erkennen.
Erstbeschreibung der Symbiose (Ektomykorrhiza): 1885 beschrieb B. Frank erstmals die Mykorrhizasymbiose bei Bäumen. Die nebenstehende Abbildung erschien 1885 in den BERICHTEN DER DEUTSCHEN BOTANISCHEN GESELLSCHAFT, Band III, Seiten 128 – 145.
Das ZusammenlebenEndomykorrhizaEktomykorrhizaErstbeschreibung