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Die Detektion von Pathogenen durch pflanzliche Überwachungssysteme führt zur Aktivierung intrazellulärer Signaltransduktions-Netzwerke und kulminiert in der Ausprägung einer passenden Immunantwort. Nach der Rezeptor-vermittelten Erkennung sogenannter Mikroorganismen-assoziierter molekularer Muster (engl. microbe-associated molecular patterns; MAMPs) werden Ionen-Ströme über die Plasmamembran induziert. Dieser Prozess ist eng gekoppelt an einen Calcium (Ca2+)-Einstrom in das Zytoplasma und aktiviert Calcium-Sensorproteine und Protein-Kinasen, wie CDPKs (Calcium-abhängige Protein-Kinasen, engl. calcium-dependent protein kinases) und MAPKs (Mitogen-aktivierte Protein-Kinasen, engl. mitogen-activated protein kinases), sowie die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS, engl. reactive oxygen species) und führt zur Expression von Abwehr-Genen und der Akkumulation von Abwehr-Metaboliten. Diese zeitlich und lokal fein abgestimmte Abwehr-Antwort erfordert eine komplexe integrative Koordination der relevanten Signale. Zur Unterdrückung der pflanzlichen Abwehr, bzw. der spezifischen Abwehr-relevanten Signalgebung, haben Pathogene co-evolutiv Effektorproteine entwickelt. Im Fokus unserer Forschung steht die Aufklärung der frühen Mechanismen des pflanzlichen zellulären Abwehrsignal-Netzwerkes und dessen Beeinflussung durch Effektorproteine von Pathogenen unter Zuhilfenahme von Modell-Pflanzen wie Arabidopsis thaliana.

Abb. 1. Vereinfachtes Modell der intrazellulären Signaltransduktions-Netzwerke in der pflanzlichen Immunantwort.
Abb. 1. Vereinfachtes Modell der intrazellulären Signaltransduktions-Netzwerke in der pflanzlichen Immunantwort.

Diese Seite wurde zuletzt am 08.02.2017 geändert.

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