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Phytohormone spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Stressabwehr von Pflanzen. Pflanzen müssen auf verschiedenste Umweltfaktoren reagieren, die einerseits negative Auswirkungen haben, andererseits aber auch positiv für sie sein können. Zu ersterem gehört z.B. die Verwundung, auf die die Pflanze mit der Bildung von Schutzstoffen gegen mögliche Fraßfeinde reagiert. Deren Synthese wird durch das Phytohormon Jasmonsäure (JA) reguliert. Zu den positiven Faktoren zählen arbuskuläre Mykorrhiza (AM) Pilze, die in einer Symbiose mit der Pflanze leben und ihr helfen, Nährstoffe aus dem Boden zu erschließen. Auch bei der Etablierung und Entwicklung einer AM hat JA eine regulierende Funktion. Bezüglich der Funktion von JA in pflanzlichen Entwicklungsprozessen untersuchen wir die Bildung der weiblichen Blütenorgane der Tomate, da Tomatenpflanzen, die die Jasmonsäure nicht wahrnehmen können, weiblich steril sind und keine Samen ausbilden können. Ergänzt werden diese Ansätze durch die Entwicklung von Methoden, die eine zell- und gewebespezifische Detektion von Jasmonaten ermöglichen sollen. Wir verfolgen verschiedene Ansätze, um JA mittels mikroskopischer Methoden visualisieren zu können. Hierbei kommen molekulare Methoden, aber auch immunzytologische Techniken zum Einsatz.

Diese Seite wurde zuletzt am 06.02.2017 geändert.

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