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In der Kompetenzgruppe Screening werden biologische, chemische und virtuelle Assays durchgeführt, wobei dies nicht nur auf die Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie beschränkt ist, sondern auch den anderen Abteilungen des IPB und z.T. Kooperationen offen steht.

Biologisches Screening

Syntheseprodukte oder die aus Pilzfruchtkörpern, Kultivaren und Pflanzen europäischer und außereuropäischer Herkunft isolierten Inhaltsstoffe werden in einfachen Zell- oder Organismen-basierten Assays auf ihre bioziden (fungizid, bakterizid, herbizid, algizid) Eigenschaften getestet. Durch anschließende chemische Modifizierung kann ihre Aktivität gesteigert oder fokussiert werden. Erste Hinweise auf fungizide Substanzen werden durch Bioautographie erhalten. 

Chemisches Screening

Makrozyklen bzw. Käfigverbindungen spielen in der supramolekularen Chemie als artifizielle Rezeptoren zur molekularen Erkennung biologisch relevanter Substrate oder als Bauelemente in supramolekularen Aggregaten eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang konzentrieren wir uns auf die Entwicklung neuer Rezeptoren, wobei das gemeinsame strukturelle Merkmal eine peptoidische Grundstruktur ist. So möchten wir durch gezielte Synthesen der Makrozyklen bzw. Käfigverbindungen eine Kontrolle der Rezeptoreigenschaften erreichen.   

Virtuelles Screening

In Zusammenarbeit mit der Gruppe Computerchemie werden die durch virtuelles Screening prognostizierten aktiven Verbindungen in spezifischen Assays getestet. Die daraus resultierenden Daten dienen der Verbesserung der in-silico Modelle.

Diese Seite wurde zuletzt am 28.02.2017 geändert.

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